Wo beginnt der Traum? Und wo endet der Alptraum?

Normale und ungewöhnliche Zeitgenossen bevölkern die Bühne des Pantomimen Isidoro Fenandez: Durchschnittstouristen auf dem Charterflug, völlig abgehobene Spitzensportler, ein einsamer alter Mann, ein jugendlicher Macho-Punker... eine Welt, die sich von der Alltagsrealität bis ins Surreale und Metaphysische spannt. Eine Spannung, die in allen Späßen zugleich die Schrecken, im Alltagskrieg zugleich das Komische aufblitzen läßt.

Isidoro Fernandez führt sein Publikum durch das vielgestaltige und mehrdeutige Reich der Phantasie. Er durchwandert in seinem Soloprogramm “Zwischen Traum und Alptraum" jenen Bereich des menschlichen Erlebens, in dem sich die alltäglichen Erfahrungen mit Wünschen und Sehnsüchten, mit Existenzängsten und Beklemmungszuständen zu einem schillernden Seelenpanorama verbinden


Und da ist Isidoro Fernandez der nun aus grundsätzlicher Verhaltenheit wie ein Gecko hervorschießt und seine Rollen verschlingt, nicht ohne sie vorher flambiert zu haben. Das Tanzarchiv/Ballett International

                   Isidoro Fernandez hat einen Abend komponiert indem er das menschliche Leben selbst zum Thema gemacht hat -Reflexionen über den Sinn und die Bedeutung des Lebens und über Lebensbedrohende Realitäten in und um uns. In einem eleganten Spiel wechseln humoristische Karikaturen und existentielle Problemstellungen miteinander ab: Wortlos, nur der Körper ist sein Instrument. Mimekunst von Weltniveau. Nordlys (Norwegen)

   Der Besonderer Abend - Isidoro Fernandez: Meister der Körperbeherrschung - Selten hat sich ein Mann sorgfältiger gekämmt als dieser Disco-Tänzer. Und noch seltener wurde eine Sonnenbrille cooler getragen als von ihm. Was der in Köln lebende Pantomime Isidoro Fernandez aus ein bisschen frisiertechnischer Eitelkeit macht (und das mit einer völlig imaginären Haarpracht), ist prächtig. Aber dann hat er ja auch die komplexeren Szenen im Gepäck, über die man zwar nicht so lachen kann, die aber ebenso die Qualität seines pantomimischen Dauerbrenners ausmachen. Die "Bigotterie" zum Beispiel, in der sich aus dem Gewand eines frömmelnden Gottsuchers die Maske von Verlockung und Bedrohung schält. Oder auch der bettelnde Hungernde, dem Fernandez mit sparsamen Mitteln eine zerbrechlich- verzweifelte Aura verleiht. Hier reicht seinen pantomimische Professionalität weit über lustige Figuren und wortlose Gags hinaus und gehen ins Realistische, sogar in psychische Untiefen. Andrea Görz - Kölner Stadt-Anzeiger

    Es war eine bemerkenswerte Vorführung einer verkannten Kunstrichtung des Schauspiels und die Gelegenheit, eine einzigartige Ein-Mann-Show zu sehen, die man einfach erlebt haben muß...Er war Genial ! La Meuse  (Belgien)

      Die Überrumpelung gelingt jedesmal aufs Neue! Wenn der Pantomime Isidoro Fernandez die Bühnenbretter betritt, ereignet sich bei den Zuschauern etwas, das wie kleine, elektrische Schläge vom Kopf zum Herzen zuckt. Was ist das, was -von einem wortlosen Menschen auf der Bühne ausgehend- alle, die ihm zuschauen, zum nachdenken und nachfühlen zwingt?   Münstersche Zeitung

                                     T echnisch perfekt, mit verblüffender Präzision, feinem Witz, doch auch sensibel und mit Gespür für die Zwischentöne, trifft Fernandez in jeder seiner Geschichten den Kern der Sache. Doppelbödigkeit und Abgründe lauern hinter jeder Ecke. Die Fantasie des Mimen scheint unbegrenzt zu sein. Fernandez geht jedoch weit über das, was man landläufig als Pantomime kennt, hinaus: In seinen abstrakter gehaltenen Stücken mit philosophischen Inhalten sind die Grenzen zum modernen Tanztheater fließend. Eckard Weber - STADT REVUE KÖLN

 Nach anfänglicher Rückkehr ins clowneske Refugium weitet sich “Ellipse” zu einem Kräftemessen zwischen irdischen und Kosmos. Isidoro Fernandez kommt da in manchen Passagen der beklemmenden Stimmung von Kubricks “2001” -Film nahe. Kölnische Rundschau

           So überschreitet Isidoro Fernandez mit ausdrucksvoller und witziger Pantomime immer wieder die unscharfe Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Wirklich alptraumhaft-beängstigend wird Pantomime Fernandez, wenn er die heutige, konkrete Bedrohung des menschlichen Lebens thematisiert. (...) Isidoro Fernandez gelingt es, dank seiner ausdrucksvollen Körpersprache, auch diese vielschichtigen Inhalte verständlich zu machen. Westfälische Rundschau

  •   Schon mit den ersten Schritten auf der Bühne fesselte uns Isidoro Fernandez. Manche Szenen überraschten mit der Fülle von Einfällen und ergreifenden Bühnensituationen, sowie den überzeugenden Handlungen seiner Charakteren. Wortwörtlich staunten wir über seine kreativen Erfindungen und bewunderten seinen darstellerischen Charme. Praca (Slowakei)

         Isidoro Fernandez’ detaillierte Körpersprache und seine Beobachtungsgabe sind schlichtweg hinreißend! AACHENER RUNDSCHAU

 

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